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Dort wo Werra und Fulda sich zur Weser vereinen, inmitten der Waldgebirge des Kaufunger-, Bram- und Reinhardswald liegt Hann. Münden, die Fachwerk
stadt von europäischem Rang am südlichen Zipfel des Weserberglandes.

Unverwechselbar ist das geschlossene mittelalterliche Stadtbild. Über 700 Fachwerkhäuser aus 6 Jahrhunderten, Wehrtürme und Reste der Befestigungsmauern
zeugen von Bürgerstolz und Reichtum vergangener Zeiten.
Die Stadt blickt auf eine lange und interessante Geschichte der Schiffahrt, des Handels und des Handwerks zurück. Bedeutend war insbesondere die Zeit des einstigen Stapelrechts - Privileg für 600 Jahre wirtschaftliches Gedeihen und Wohlstand.

Schon Alexander von Humboldt soll Hann. Münden als eine der sieben schönstgelegenen Städte der Welt bezeichnet haben. Aber auch die neuzeitliche Fachwelt hat die Drei-Flüsse-Stadt längst mit rund einem Dutzend Auszeichnungen - wie beispielsweise einer Goldmedaille im Bundeswettbewerb "Stadtgestalt und Denkmalschutz im Städtebau" - gewürdigt.

Einer der bekanntesten und wohl auch schillerndsten Persönlichkeiten Hann. Mündens ist Doktor Johann Andreas Eisenbart. In den Sommermonaten erzählen die Doktor-Eisenbart-Spiele vor dem historischen Rathaus von seinem Leben und Wirken.

Daneben haben die alljährlichen Konzerte im Romanikkloster Bursfelde, der mittelalterliches Stapelmarkt, das Rosenfest sowie diverse Ausstellungen ebenfalls einen festen Platz im Kultur- und Stadtleben.