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Schloss Wilhelmshöhe: Der Bau wurde von Landgraf Wilhelm IX. Ende des 18. Jahrhunderts in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Simon du Ry entstanden zunächst die beiden schräg stehenden Seitenflügel, der sogenannte Weißensteinflügel und der Kirchflügel.
Den von 1791-1798 errichteten Mittelbau mit sechssäuligem Portal und ausladender Freitreppe konzipierte Heinrich Christoph Jussow. Im zweitem Weltkrieg wurden die Seitenflügel stark beschädigt. Der mittlere Teil des Schlosses wurde vollkommen zerstört. Möbel und Kunstschätze können im heutigem Schlossmuseum bewundert werden.
Führungen auf Anfrage. Tel.: 0561 / 93777

Herkules: Das Wahrzeichen Kassels, steht in ca. 550 Metern Höhe auf dem Gipfel des Karlsbergs. Seit 1717 thront der Herkules nun auf der Spitze einer 30 Meter hohen Pyramide, die auf einem kolossalen Oktogonsockel ruht. Am Fuße des Herkules führt die 5 Kilometer lange Wilhelmshöher Allee, die auf einer Achse vom Herkules über die Kaskaden bis zum Schloss und weiter bis in die Innenstadt führt. Besonders schön ist der Anblick der beleuchteten Allee bei Nacht.
Öffnungszeiten: Besichtigung und Besteigung, vom 15.März bis 15.September täglich 10.00-17.00 Uhr.

Wasserkünste im Bergpark: Die Wasserspiele am Fuße des Herkules sind ein Anziehungspunkt für Besucher. Das Wasser tritt am Fuße des Herkules des Oktogons aus und läuft abwärts über die Kaskaden, den Steinhöfer Wasserfall und die Teufelsbrücke und fällt über das Aquädukt hinab zur letzten Station, dem Schlossteich. Hier endet der Wasserstrom in der durch artesischen Druck erzeugten 52 Meter hohen, großen Fontäne.

Bewundert werden können die Wasserspiele in der Zeit von Himmelfahrt bis zum 3. Oktober jeden Mi. und So. sowie an Feiertagen. Beginn der Vorführung ist um 14.30 Uhr am Fuße des Herkules, Ende der Vorführung 15.45 Uhr mit der Großen Fontäne. Von Juni bis September jeden ersten Sa. im Monat beleuchtete Wasserkünste. Beginn im Juni und Juli um 22.00 Uhr, im August und September um 21.00 Uhr.

Löwenburg: Die Burg weist sehr viele mittelalterliche Elemente wie den Wassergraben und die Zugbrücke auf. Die gesamte Einrichtung besteht aus original mittelalterlichen Möbeln.
Die  kostbaren Sammlungen können allerdings nur im Rahmen einer der stündlich angebotenen Führungen besichtigt werden. Tel. : 0561/9357200
Öffnungszeiten:
März bis Oktober, Di. bis So. 10.00-17.00 Uhr,
November bis Februar 10.00-16.00 Uhr. Mittagspause 12.00-13.00 Uhr.

Brüder Grimm–Museum: Das in 1714 erbaute Palais war zunächst Sternwarte, später (um 1790) wurde es unter klassizistischen Formen umgebaut und ist das einzige Kasseler Stadtpalais. Die Dauerausstellung über das Leben und Wirken der Brüder
Jakob und Wilhelm Grimm zeigt zahlreiche persönliche Gegenstände, Handschriften, Erstausgaben, und Möbel der Brüder und ihrer Familie.
Tel. : 0561 / 787-2033 oder 787 /2032.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00-17.00 Uhr.
Geschlossen: Karfreitag, 24., 25., 31. Dezember, 1. Januar.
Führungen nach Vereinbarung mindestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin. Gruppenführungen auch in Englisch, Französisch, Russisch, und Japanisch.

Planetarium: Ebenfalls in der Orangerie befindet sich das zehn Meter hohe Projektionsplanetarium Zeiss M 1015. Es bietet 60 Personen Platz. Es finden Führungen zu verschiedenen Themen statt. Jeweils Do. und So. wird ein Zuatzprogramm mit aktuellem Sternenhimmel gezeigt. Schulklassen können jeweils um 12.00 Uhr nach Vereinbarung an der Vorführung "Einführung in die Himmelskunde" teilnehmen. Öffnungszeiten: Di., Do.,Sa.,14.00 Uhr, Mi., Fr., So. 15.00-18.00 Uhr, Do. bis 20.00 Uhr.

Museum für Sepulkralkultur: Die seit 1992 bestehende Dauerausstellung zeigt historische und aktuelle Exponate zu den Themenbereichen "Tod, Grab und Bestattung" sowie "Friedhof und Grabmal" vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Tel.: 0561 / 918930
Öffnungszeiten: Di., Do. bis So. 10.00-20.00 Uhr. Führungen nach Vereinbarung.




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