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Bad Karlshafen

In der barocken Planstadt Bad Karlshafen und dem über 1000-jährigen Helmarshausen mit seiner mittelalterlichen Kloster- und Burganlage verbinden sich einmalige Kultur- und Naturerlebnisse mit den modernen Wellnessangeboten der Weser-Therme.

1000 Jahre erlebbare Kultur- und Glaubensgeschichte

Helmarshausen und Bad Karlshafen blicken auf eine bewegende Geschichte zurück. Von der künstlerischen und wirtschaftlichen Blüte mit bedeutenden Kunstwerkstätten und dem Evangeliar Heinrich des Löwen zeugt der Stadtteil Helmarshausen. Noch heute bestimmen die romanische Krukenburg, die alten Klostergebäude und mittelalterliche Fachwerkhäuser das Stadtbild.

Seit 1972 gehört die Klosterburgstadt Helmarshausen, die bereits im Jahr 944 erste urkundliche Erwähnung fand und seit 1230 Stadtrechte und eine eigene Münz- und Markthoheit hatte, zu Bad Karlshafen. Das Benediktinerkloster war Reichsabtei und im frühen Mittelalter mit seiner Malschule und Goldschmiedewerkstatt weltberühmt. Hier wurde unter anderem das einzigartige Evangeliar Heinrich des Löwen geschaffen.

Das Original der „Super-Bibel“ wurde 1983 bei Sotheby’s für 32 Millionen DM versteigert und gilt seither als eines der teuersten Bücher der Welt. Im Museum im Alten Rathaus und in der Stadtkirche ist je eine Faksimile-Ausgabe des Evangeliars mit den herrlich gestalteten Seiten zu besichtigen. Eine Ausstellung zur Buchmalerei im Mittelalter ergänzt die Präsentation.

Die architektonische Klarheit der weißen Häuser-Karrees beiderseits des Hafenbeckens, das repräsentative Rathaus mit Glockenspiel, das Zollhaus und die ehemalige Posthalterei von Thurn und Taxis prägen das unverwechselbare Gesicht Bad Karlshafens.

1699 von Landgraf Carl zu Hessen an der Weser erbaut, ist die Stadt eine Perle im Weserbergland. Mit den ehrgeizigen Plänen den Landgraf-Carl-Kanal zu errichten, wollte Carl die Zölle in Hann. Münden umgehen und einen Kanal bis zur Residenzstadt Kassel bauen. Hierzu gründete er die Stadt mit ihrem Stadthafen als Umschlagplatz. Stadt und Hafen stehen bis heute, vom Kanal (heute Diemelkanal genannt) sind nur einige Kilometer gebaut worden.

Neben diesem Plan verfolgte er mit der Ansiedlung von Hugenotten noch ein weiteres Ziel: sie sollten mit ihren speziellen Fertigkeiten insbesondere die Textilindustrie in Schwung bringen und damit seine merkantilistischen Ideen verwirklichen. Auf diese Idee sind viele der Häuser der Stadt bis heute ausgerichtet. Textilproduktion und –handel liefen aber nur mit begrenztem Erfolg. Ein Besuch des Deutschen Hugenotten-Museums, das die Geschichte der französischen Glaubensflüchtlinge portraitiert, lohnt sich.

Direkt am Weserufer liegt die Weser-Therme, die sich über rund 2000m² erstreckt und aus Hessens salzhaltigster Thermalsolequelle gespeist wird. Das Wasser hat einen Solegehalt von 23 Prozent und ist aufgrund des hohen Anteils von Mineralien und Spurenelementen besonders gesundheitsfördernd. Die hochprozentige Sole ist gut für Haut, Muskulatur und Stoffwechsel. Im Saunaland findet man mit fünf Innen- und drei Aussensaunen eine große Vielfalt. Highlight ist die Bootssauna „Jacques Galland“ direkt auf der Weser. Ein Blick auf das umfassende Angebot im Massage- und Kosmetikbereich lohnt sich und rundet den Aufenthalt ab.

Krukenburg und Kloster-Areal

Bad Karlshafen

Auf den Spuren der Benediktiner-Mönche

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Weser-Therme

Bad Karlshafen

Weser-Therme - wo Gesundheit Spaß macht!

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Deutsches Hugenotten-Museum

Bad Karlshafen

Das 1980 gegründete Museum befindet sich in einer ehemaligen Tabakfabrik in der Hugenottenstadt Bad Karlshafen.

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Kloster Helmarshausen

Bad Karlshafen

997 wurde dieses Kloster von Graf Eckerhard von Reinhausen gegründet. Die künstlerische und wirtschaftliche Blütezeit lag im 11. und 12.Jahrhundert.

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Rathaus Bad Karlshafen

Hafenplatz 8
34385
 Bad Karlshafen

Telefon +49 5672 9999-0

stadtverwaltung@bad-karlshafen.de
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