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Herbst im Naturpark Reinhardswald
Ein Naturpark der Kontraste Zum Content scrollen
Wald, Wasser, Magerrasen

Reinhardswald & Diemeltal

Geschlossener Wald, schillernde Flüsse und offene Kalkmagerrasen - der Naturpark Reinhardswald zeichnet sich durch eine kontrastreiche Landschaft aus.

Das "Schatzhaus europäischer Wälder"

Der Reinhardswald

Auf über 20.000 ha Fläche erstreckt sich der Reinhardswald, das größte geschlossene Waldgebiet Hessens. Aufgrund seiner hohen Strukturvielfalt wurde er bereits als „Schatzhaus europäischer Wälder“ bezeichnet.

Hute-Eichen prägen den Wald

Die markantesten Symbole des Reinhardswaldes sind seine jahrhundertealten Hute-Eichen. Besonders im Urwald Sababurg, in Beberbeck und im Bereich des FriedWaldes sind diese Riesen zu bestaunen. Aber auch ausgedehnte Buchenwälder, idyllische Bachläufe, Quellen und Tallandschaften sind ebenso vorzufinden.

1.000 Jahre Reinhardswald 

Der Reinhardswald befindet sich stetig im Wandel. Erst seine lange Geschichte hat das Mosaik aus verschiedenen Waldbildern geformt. Die alten Eichen künden von der Waldhute, prächtige Eichenalleen säumen alte Verbindungswege, einsame Wiesen wurden für die Jagd freigehalten. Unter dem Blätterdach des Reinhardswaldes finden sich zahlreiche historische Spuren: Hutesteine, Meilerplatten und alte Bergbaustollen. Und auch die Auswirkungen der Stürme und der Trockenheit der letzten Jahre sowie des Borkenkäferbefalls sind zu spüren.

Im Bann des Reinhardswaldes

Idyllische Flusslandschaft & Perle des Naturschutzes

Das Diemeltal

Sanft schlängelt sich der Naturfluss Diemel über rund 110 km durch die malerische Landschaft von ihrer Quelle im Rothaargebirge bis zu ihrer Mündung in die Weser in Bad Karlshafen. Ihr Unterlauf zwischen Liebenau, Trendelburg und Bad Karlshafen gehört zum Naturpark Reinhardswald. Hier hat sich die Diemel in Sedimente aus Muschelkalk eingeschnitten und dabei Kalksteinhänge geformt, die zu den artenreichsten Biotopen in Europa zählen.

Ausgezeichnetes "europäisches Schmetterlingsgebiet"

Zwischen Liebenau und Trendelburg liegen die im Volksmund als Kalkmagerrasen und Wacholderheiden bezeichneten Flächen in einer Größe vor, wie sie sonst erst wieder in Thüringen, Bayern oder Baden-Württemberg vorzufinden sind. Das Diemeltal im Naturpark Reinhardswald ist damit die letzte große Kalkmagerrasenlandschaft Nordwestdeutschlands. Das vor ca. 240 Millionen Jahren entstandene Muschelkalkgestein bietet den Lebensraum für die artenreichen Kalk-Halbtrockenrasen und für Kalk-Buchenwälder. Zahlreiche Gebiete wurden im Jahr 2000 als Flora-Fauna-Habitate (FFH-Gebiete) ausgewiesen und unter Schutz gestellt, um seltene und gefährdete Arten zu erhalten und den Artenreichtum zu fördern.